Seniorenbüro Rhein-Pfalz-Kreis
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Rhein-Pfalz-Kreis

Europaplatz 5

67063 Ludwigshafen/Rhein
Öffnungszeiten:
Dienstag 10 -13 Uhr
Kontakt:

Tel.: +49 621 5909 629
Seniorenbuero@kv-rpk.de

Vorlesen oder Lesepate werden

Vorlesen für Senioren

Lese-Vorlesespaß kennt keine Altersgrenzen!

Das Interesse an Vorleseaktionen für Ältere ist in den letzten Jahren stark gestiegen, denn es gibt viele ältere Menschen in Senioreneinrichtungen, die sich sehr über Angebote zum Vorlesen und Erzählen freuen.

 

Das Seniorenbüro und der Seniorenbeirat Rhein-Pfalz-Kreis suchen im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages Vorleser/innen, die ehrenamtlich in Senioreneinrichtungen des Rhein Pfalz-Kreises vorlesen.

 

Wir unterstützen hiermit das Netzwerk Vorlesen und hoffen, dass sich aus dieser Aktion regelmäßige Lesekreise bilden.

 

Möchten auch SIE sich im "Netzwerk Vorlesen" in Ihrer Nähe einbringen, dann melden Sie sich bei uns im Seniorenbüro.

 

Wir helfen Ihnen gerne weiter. 

  

 

Kindern zeigen, dass Lesen Spaß macht

Lesepate Georg Mergler mit einigen Schüler/innen der Rheinschule in Bobenheim-Roxheim

Vorlesen in Kindergärten ist eine der Möglichkeiten für Lesepaten. In Grundschulen geht es vorwiegend um die Förderung der Lesekompetenz. In den Sekundarschulen unterstützen Lesepaten die Schülerinnen und Schüler beim Lernen in unterschiedlichen Fächern.

Die zusätzliche Förderung durch die Lesepaten nehmen die Schülerinnen und Schüler gerne an, aber auch Schulen und Kitas freuen sich über eine zuverlässige Unterstützung. Für die Lesepaten ist das Projekt eine wertvolle und anregende Erfahrung.

 

Georg Mergler ist Lesepate in der Rheinschule Bobenheim- Roxheim. Seit der ehemalige Bankangestellte und spätere Geschäftsführer in Rente ging, war er ehrenamtlich in mehreren Einrichtungen tätig, bis er vor acht Jahren, ebenfalls ehrenamtlich Lesepate wurde.

Wenn Georg Mergler nun einmal wöchentlich an die Tür eines der Klassenzimmers klopft, dann freuen sich nicht nur die Kinder. „Natürlich führe ich vorher ein Gespräch mit den Lehrerinnen und Lehrern, bevor ich mit dem Leseunterricht beginne. Hier entstand im Laufe der Jahre eine gute Vertrauensbasis“, so Mergler. Das kann auch einer der Klassenlehrer, Johannes Joa bestätigen. „Mit dem zu fördernden Kind, kann ich dann persönlich über seine Probleme sprechen und finde schnell heraus, wie ich helfen kann“.

In den sechs Schulklassen der Rheinschule, jeweils drittes und viertes Schuljahr, hat er schon viele Kinder gefördert und Nachholbedarf oder Defizite versucht auszugleichen.

„Ich hole mir ein, oder zwei Kinder aus der Klasse und lese in der Schulbücherei etwa fünfzehn Minuten mit ihnen, je nach Bedarf“, erklärt der Lesepate. Der 79- jährige hilft nicht nur Kindern Leseschwächen zu überwinden, sondern er trainiert mit einigen „Leseratten“ auch manchmal drei bis vier Wochen lang für Lesewettbewerbe und freut sich mit den Schülern, wenn sie erfolgreich sind.

 

Haben Sie Interesse an einer Lesepatenschaft, dann melden Sie sich in Ihrer Gemeindebücherei oder bei den örtlichen Schulen und Kindergärten.  

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