Seniorenbüro Rhein-Pfalz-Kreis
Seniorenbüro             Rhein-Pfalz-Kreis

Seniorenbüro
Rhein-Pfalz-Kreis

Europaplatz 5

67063 Ludwigshafen/Rhein
Öffnungszeiten:
Dienstag 10 -13 Uhr
Kontakt:

Tel.: +49 621 5909 629
Seniorenbuero@kv-rpk.de

Sicherheitsberater für senioren im rhein-pfalz-Kreis

Im Rhein- Pfalz- Kreis gibt es Sicherheitsberater für Senioren.

 

Die Mitarbeiterinnen des Seniorenbüros nahmen an einer Schulung teil, um das Erlernte in ihre Arbeit mit einzubinden. Die Sicherheitsberater RPK sind untereinander vernetzt und planen regelmäßige Stammtsiche mit der Präventionsberatungsstelle der Polizei.

.

Was macht ein Sicherheitsberater für Senioren?
Sinn und Absicht dieses Ehrenamtes
Die Sicherheitsberater für Senioren (SfS) kennen die Alltagsprobleme von älteren Menschen und erreichen auch solche, die zurückgezogen leben. Sie beraten und helfen, bauen Schwellenängste zur Polizei ab und erhöhen so das Sicherheitsgefühl.
In der zweitägigen Basisausbildung eigneten sie sich aktuelles Wissen an, zu:
Sicherheit zu Hause - technische Sicherung -
Sicherheit an der Haustür
Sicher unterwegs
Zivilcourage
Sicherheit im Straßenverkehr
Sicherheit am Telefon
Sicherheit bei Verträgen und Geschäften
Sicherheit im Internet - Sicherheit mit dem Smartphone

 

Aufgaben der Sicherheitsberater für Senioren
Ausgehend von der eigenen Sicherheit im Verhalten und in der Wohnungssicherung wirken die Sicherheitsberater für Senioren respektvoll auf ihr Umfeld ein, indem sie als Vorbild und / oder Multiplikator ihre Freunde und Bekannten über die Möglichkei-ten der Prävention informieren und ihre Hilfe anbieten.
In ihren Alltagsbegegnungen geben sie die Präventionstipps mit viel Gespür für die aktuelle Situation und in einer freundlichen sowie respektvollen Art auch an Fremde weiter.

 

Im Auftrag von Verwaltungen und mit fachlicher Begleitung der Polizei sind weitere ehrenamtliche Projekte planbar. Diese bedürfen der vorherigen Vereinbarung zwischen der Verwaltung, der Polizei und dem Sicherheitsberater. Dabei werden der Auftrag, die Rahmenbedingungen und der Einsatz genau geregelt.

 

Die Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere der Umgang mit der Presse, die Rückschlüsse auf eine Behörde ermöglichen sind den Behörden vorbehalten!!!
 

Sicherheitsgefühl steigern
Dem Gefühl nach ist die Welt unsicherer geworden (früher war…).Das Sicherheitsgefühl hat nichts mit den realen Zahlen zu tun. Es wird bestimmt u.a. von der allgemeinen politischen Lage, der vorherrschenden Pressestimmung, dem aktuellen Geschehen im direkten Umfeld und von der eigenen Betroffenheit. Die Polizeistatistik belegt, dass wir deutlich sicher leben, als wir es gefühlsmäßig glauben.

 

Sicher Leben

In ihren Broschüren „sicher leben“ und „sicher zu Hause“ stellt die Polizeiberatung Sicherheitstipps für viele Lebenslagen der Senioren dar. Tipps gegen die Gefahren an der Haustür und bei Diebstahlsdelikte, sowie gegen Gefahren am Telefon, wie den so genannten Enkeltrick oder falsche Gewinnversprechen. Weiterhin informiert die Broschüre über Gefahren im Internet und in den sozialen Netzwerken. Die Gefahren, die einem unterwegs begegnen können, wie Handtaschenraub, Taschendiebstahl oder dubiose Kaffeefahrten werden ebenso behandelt, wie die Gewalt in der Pflege oder die Vorteile von positiven nachbarschaftlichen Kontakten. Außerdem erhalten Sie Hinweise auf weiterführende Informationsmaterialien und Angebote. Die Broschüren motivieren zur Meldung von Gefahren und Beobachtungen und bittet um couragiertes Verhalten als Zeuge.
Diese ProPK-Broschüren sind als Download unter www.polizei-beratung.de und bei Ihrer Polizei erhältlich.

 

Ganze Sicherheit für unser Viertel
Eine gute Nachbarschaft vermittelt ein hohes Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Nachbarn in diesem Sinne kümmern sich ohne lästig zu werden, sie bieten Hilfe an ohne aufdringlich zu werden, sie wissen viel voneinander ohne dieses Wissen zu missbrauchen. Solche Nachbarschaf-ten entstehen nicht von selbst. Sicherheitsberater können hier die Initiative ergreifen und den Anfang machen, auf die Nachbarn zugehen, über Sicherheit sprechen, Achtsamkeit vereinbaren, Erreichbarkeit austauschen, die Wohnung in Abwesenheit betreuen, Kommunikationsplätze schaffen, Begegnungen organisieren und auf ältere oder gebrechliche Mitmenschen besonders achten. Gute Nachbarn achten auf Ungewohntes und Fremdes in ihrer Umgebung und rufen im Verdachtsfalle die Polizei.

 

Bei Haustürgeschäften gilt innerhalb von 14 Tagen ein Widerrufsrecht ohne Angabe von Gründen, wenn der Vertreter nicht von Ihnen bestellt wurde und das Geschäft mehr als 40 Euro beinhaltet.
Das Widerspruchsrecht gilt nicht für Selbstständige im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit und auch nicht bei Privatverkauf z.B. Autos, Möbel, Kleidung, etc. und nicht bei Mitgliederwerbung für Vereine.
Sicher am Telefon
Viele unseriöse und illegale Verträge und Geldverfügungen kommen durch Telefonate zu Stande. Dabei werden oft illegale Mitschnitte des Telefonats als Beweis für den vermeintlichen Vertragsabschluss gefertigt.
Tipp: Sagen Sie gegenüber Fremden nie JA am Telefon!

Der Enkeltrick
Viele Seniorinnen und Senioren werden Opfer von Betrug - der so genannte "Enkeltrick" ist eine besonders perfide Form davon. Betrüger gaukeln den älteren Men-schen am Telefon vor, ein Verwandter in akuter Not zu sein und fordern nicht selten hohe Geldbeträge. Zum Teil sehr drastisch wird dann erklärt, warum ein Freund des „Enkels“ oder eine Amtsperson das Geld abholen muss (schwerer Unfall, Probleme im Ausland, Festnahme in der Türkei, etc.). In dem Glauben, einem Angehörigen zu helfen, geben die Betroffenen ihr Geld an den vermeintlichen Freund des Verwand-ten oder die angekündigte Amtsperson.
Tipps: Bleiben Sie skeptisch! Geben Sie keine Namen oder Details preis, sondern fragen Sie danach! Halten Sie Rücksprache mit den Eltern des „Enkels“. Kein Geld an Fremde! Polizei rufen!

 

Viele weitere informationen erhalten Sie bei Ihrer Polizeidiensstelle oder www.polizei-beratung.de

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Seniorenbüro Rhein-Pfalz-Kreis